Fahrer

Paul Voß - Vuelta-Fazit

So, meine erste dreiwöchige Rundfahrt ist vorbei. Ich muss sagen, es ist ein geiles Gefühl, es geschafft zu haben. Die Vuelta war sehr hart, aber ich bin gut über die drei Wochen gekommen und fühle mich jetzt unmittelbar danach nicht schlapp und ausgelaugt. Es gab für mich eigentlich auch nur einen kurzen Moment, wo ich dachte, es könnte vorbei sein. Alles in allem war es sehr schöne Rundfahrt und ich hatte viel Spaß mit dem Team.

Jetzt mache ich erstmal etwas ruhig. Ich werde aber noch bis zur Lombardei-Rundfahrt weitere Rennen in Italien fahren. Bevor ich nach der Lombardei-Rundfahrt meine wohlverdiente Pause habe.
Ich hoffe, nächstes Jahr wieder an einer dreiwöchigen Rundfahrt teilnehmen zu können.

Bis bald,
 Euer Vossi

Interview mit Sascha Weber

Obwohl wir im Forumsbereich gerne Scherze mit dem Saarland treiben, geht es hier natürlich um den Sport. Also stand es für uns außer Frage den amtierenden Deutschen Meister U23 über seine Ziele in diesem Jahr zu befragen. Er fährt im Moment für das Stevens-Racing-Team. Ein Fahrer, von dem wir hoffentlich in dieser Saison, nach so vielen schlechten Nachrichten bei anderen deutschen Fahrern, noch einiges hören werden.

Heule siegt in Seattle

Zum Saisoneinstieg gleich einen Sieg. Christian Heule legte in Seattle vor Jeremy Powers und Jonathan Page vor.

Nur noch eine Woche, dann gibt es auch das erste Cyclocross-Rennen hier in Deutschland (nach unserem Rennen in Cochem natürlich). In Hamburg an der Galopprennbahn wird die Saison eröffnet.

Albert setzt Dominanz fort

Niels Albert gewinnt das erste Crossrennen der Saison in Erpe Mere.

Vueltatagebuch von Paul Voß - 13. Etappe

Heute hatten wir die dritte Bergankunft. Der Tag fing wie fasst immer so gegen 9 Uhr an. Wir sind dann um 10 Uhr mit dem Bus zum Start gefahren. Am Anfang der Etappe mussten wir gleich mal über 10km Berg rüber. Meine Beine waren heute nicht so gut wie gestern und deshalb war ich auch froh, dass sich ab hälfte des Berges eine große Gruppe gebildet hat und Valverde's Team ein angenehmes Tempo fuhr. Nach dem Start ging es direkt in einen Berg der ersten Kategorie, der 23 km lang war. Das Tempo war anfangs schon schnell und so haben einige Fahrer da schon den Anschluss verloren. Irgendwann wurde das Tempo aber Gott sei Dank ruhiger und es kamen fast alle Fahrer wieder zurück.

Vueltatagebuch von Paul Voß - 12. Etappe

Es stand die zweite Bergankunft auf dem Plan. Vorher mussten wir aber schon zwei Berge der ersten und einen der  dritten Kategorie bewältigen. Nach dem Ruhetag hatten sich anscheinend viele wieder erholt, denn das Gespringe am Anfang der Etappe hat ewig gedauert.

Meine Beine waren soweit ganz gut und deshalb wollte ich auch in die Gruppe, aber leider hat das nicht geklappt. Die Etappe verlief dann so wie meistens. Das Team um Valverde fuhr ein angenehmes Tempo und hielt die Gruppe auf Abstand. Als es dann in den Schlussanstieg ging bildete sich wieder ein großes Grupetto in das ich auch gleich ging. Ich habe zwar gut gefühlt, aber ich denke das es besser ist die Kräfte zu sparen. Denn die nächsten zwei Tage sind auch wieder Bergankünfte.

Vueltatagebuch von Paul Voß - Ruhetag 2

Am zweiten Ruhetag war erstmal ausschlafen angesagt. Nach dem Frühstück, was in unserem Hotel richtig schlecht war, bin ich eine Stunde trainieren gegangen. Nach dem Training gab es Mittagessen und anschließend die Massage.

Also ein typischer, teilweise langweiliger Tag.

Saisonstart von Hanka

Hanka Kupfernagel steigt beim Weltcup in Treviso am 04.10.2009 in das Wettkampfgeschehen ein. Für CX-Sport.de gab es eine Autogrammkarte, die demnächst hier verlost wird.

Ruhetag und Etappe 5

Ruhetag 

Am Ruhetag habe ich erstmal ausgeschlafen, so bis 10 Uhr. Dann bin ich frühstücken gegangen und habe mich danach direkt wieder hingelegt. Da unserer Material noch auf dem Weg von Liege nach Tarragona war, konnten wir erst gegen 15 Uhr trainieren gehen. 

Wir sind locker 1h gefahren bei 36 Grad und strahlend Blauem Himmel. Auf halber Strecke sind wir runter an den Strand und erstmal 'ne Runde schwimmen gegangen. Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch in Tarragona an den Strand gesetzt und 'nen Kaffee getrunken. 

Foto: Team-Milram

4. Etappe - Venlo - Liege

Wir sind die Etappe noch bei trockenem Wetter gestartet, aber wenig später fing es an zu regnen. Das blieb dann leider auch den ganzen Tag so. Die Strecke führte uns von Venlo nach Liege über 225 km. Dies war auch die längste Etappe der Vuelta. Am Anfang war es noch flach. Später sind wir dann zwei mal den Cauberg gefahren und Richtung Liege wurde es auch immer welliger. 

Foto: Team Milram

Crosser bei der MTB-WM in Australien

Einige Crosser (und ex-Crosser) starteten bei der MTB-WM im australischen Canberra.

Natürlich waren von den Crossspezialisten keine absoluten Spitzenergebnisse zu erwarten.

Sabine Spitz, die Crossvizeweltmeisterin von St.Wendel, landete auf Platz vier. Marco Aurelio Fontana wurde guter elfter. Sven Nys, erreichte nach einem gutem Start noch den vierzehnten Platz.

Interview Klaus-Peter Thaler

Eine Legende im Querfeldeinradsport, 5facher Weltmeister im Amateur- und Profi-Querfeldeinrennsport, 16facher deutscher Meister und Vorbild für viele Nachwuchssportler (so auch für mich, damals U17 Fahrer). 1985 feierte er nach zwei Jahren als Bundestrainer ein triumphales Comeback auf der Rennstrecke, als er nach einem zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft anschließend bei der Weltmeisterschaft in München sensationell den Titel holte. Grund genug, einmal nach zu fragen: wie war es damals, wie ist es heute... Im Moment engagiert er sich hauptsächlich im Motorsport und für seine Firma Thaler-Sports. Dort lässt er seine Radsporterfahrungen direkt in die Sportbekleidungsmarke Protective einfließen.

Simon Zahner fährt für BMC

Jetzt ist es offiziell: Simon Zahner hat einen Platz im BMC-Team gefunden. Dies war für uns ein Grund nachzufragen, welche Auswirkungen es auf die kommende Crosssaison haben wird.

Vuelta Tagebuch von Paul Voß - 3. Etappe 189,7 km

Gestern hatten wir uns vorgenommen das Rennen für Gerald zu  kontrollieren um es zu einem Sprint kommen zu lassen. Die Etappe an sich war sehr langweilig, aber es waren wieder unglaublich viele Zuschauer da! Wir haben uns zur der Etappe mit Martin Velits an der Nachfürarbeit beteiligt.

Im Sprintfinale war es dann sehr chaotisch. Wir haben es aber trotzdem geschafft uns zu finden um für Gerald den Sprint anzuziehen. Leider ist unserer Zug auf den Weg nach vorne auseinander gefallen. Somit war Gerald erstmal auf sich gestellt. Björn Schröder und ich haben noch mal versucht zu Gerald zu kommen aber es war so hektisch, dass man froh sein muss nicht gestürzt zu sein.

Foto: Team-Milram

Vuelta-Tagebuch von Paul Voß - Etappe 1 und 2

1. Etappe/Prolog 4,8km

Mit dem Prolog hat auch meine erste dreiwöchige Rundfahrt begonnen. Ich war natürlich sehr aufgeregt und froh das es endlich los ging. Es waren unglaublich viele Zuschauer da. Der Prolog fand auf dem Moto-Circiut in Assen statt. Das Wetter war sehr wechselhaft, weshalb nicht alle die selben Bedingungen hatten. Ich bin zwar im trockenen gestartet, hatte aber eine Menge Wind und das leider nicht nur von hinten. Nicht desto trotz war und kann ich mit meiner Zeit zufrieden sein. Ich bin am Ende 55. geworden.

Foto: Team-Milram

Und schon erwischt es den Nächsten

Nachdem schon Philipp Walsleben mit seiner Saisonvorbereitung durch gesundheitliche Probleme zurückgeworfen wurde, hat es nun auch René Birkenfeld getroffen. Nach einem Zusammenstoß mit einem Auto im Training, einer daraus folgenden Gehirnerschütterung und einem Sehnenanriss im Knie vor zwei Wochen ist er zwar wieder auf dem Wege der Besserung, es wird aber einige Zeit brauchen, bis er mit dem Training wieder voll einsteigen kann. Damit verschiebt sich sein Saisoneinstieg auf Ende Oktober.

Genesung von "Walse" dauert an

Von Philipp Walsleben gibt es eine neue Zwischeninfo zu seinem Gesundheitszustand. Nach drei Wochen Trainingspause fühlt er sich zwar besser, das Training läuft aber noch immer nicht.  Daher hat er  alle kurzfristigen Rennen abgesagt. Ebenfalls wird sich sein Einstieg in die Crosssaison dadurch verzögern. Es geht also nicht so schnell, wie zunächst vermutet. Somit bleibt zu hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht. 

Interview mit Paul Voß

Ein Milram-Profi, der sich im Winter nicht nur zum Spaß auf den Cross-Strecken herumtreibt ist für uns natürlich ein gefundenes Fressen. Denn nur wenige Profis die es schaffen Straße und Gelände unter einen Hut zu bekommen und in beiden Bereichen erfolgreich zu sein. Paul steht damit in einer Reihe mit Fahren wie Adrie van der Poel und Klaus-Peter Thaler. Bei der WM in Hoogerheide 2009 war er leider etwas vom Pech verfolgt, nach einem Platten hat er viele  Plätze verloren.

In einem sehr angenehmen Gespräch stand Paul Voß für uns Rede und Antwort. 

Foto: Team MILRAM

Interview mit Jonathan Page

Einer der wenigen in der Vergangenheit auch in Europa erfolgreichen US-Crosser ist Jonathan Page. 2007 ist er haarscharf in der letzten Runde am Weltmeistertitel vorbeigestürzt. Ein Grund für uns ihn um ein Interview zu bitten. Wir waren überrascht, das auf unsere Anfrage eine deutsche Antwort kam, denn Jonathan Page hat einige Jahre in Deutschland gelebt. 

Philipp Walsleben krank

Nachdem Phillip  Walsleben vorzeitig die Tour d'Alsace aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, haben wir natürlich nachgefragt, wie es nun in Bezug auf die kommende Crosssaison weitergeht. Nach einer kurzen Trainingspause soll bereits heute das Training wieder aufgenommen werden. Natürlich fehlt die Belastung der Tour d'Alsace in Vorbereitung auf die Crosssaison, da das erste Crossrennen aber am 13.9. in in Erpe-Mere (leider nicht das Crossrennen in Cochem) sein wird, gibt es noch ausreichend Zeit bis dahin die Form wieder aufzuholen.

Das crossspezifische Training soll nach dem Mi août Bretonne beginnen, das am 15 August endet.

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